Was sind KI-Agenten?
Definition
KI-Agenten sind KI-gestützte Systeme, die Aufgaben in Schritte zerlegen, Werkzeuge nutzen und Zwischenergebnisse verarbeiten können. Im Unternehmen brauchen sie klare Grenzen, Rechte und Prüfprozesse.
Der Unterschied zu einem normalen Chat liegt in der Handlungsfähigkeit: Agenten können Tools anstoßen, Informationen zusammenführen und wiederkehrende Abläufe unterstützen. Deshalb müssen sie in eine KI-Plattform für Unternehmen und klare KI-Richtlinien eingebettet werden.
Use Cases und Kontrollpunkte
| Agent | Aufgabe | Kontrolle |
|---|---|---|
| Recherche-Agent | Sammelt Quellen und fasst Ergebnisse zusammen. | Quellenprüfung und Standdatum |
| Analyse-Agent | Vergleicht Dokumente, Zahlen oder Szenarien. | Fachliche Freigabe |
| Support-Agent | Bereitet Antworten oder Wissensartikel vor. | Keine ungeprüften Kundenaussagen |
| Sales-Agent | Erstellt Briefings und Gesprächsvorbereitung. | CRM-Zugriff und Datenregeln |
| Operations-Agent | Unterstützt wiederkehrende Prozessschritte. | Tool-Rechte und Audit Logs |
Governance für Agenten
Je mehr ein Agent tun darf, desto wichtiger werden Tool- Integrationen, Rollenrechte und Audit Logs. Nicht jeder Agent braucht Zugriff auf CRM, Dateien oder externe Systeme. Rechte sollten nach Zweck begrenzt und regelmäßig geprüft werden.
Mehr Praxisbeispiele finden Sie im Leitfaden zu KI-Workflows für Teams. Für sichere Einführung ist die KI-Schulung für Unternehmen ein sinnvoller Baustein.
Compliance-Hinweis
Stand: 16.06.2026. KI-Agenten sollten nicht ohne Rollenrechte, Datenschutzprüfung, Protokollierung und menschliche Kontrolle für kritische Prozesse eingesetzt werden.